Werbung
Werbung

Was Eltern wissen sollten

Trotz aller Bemühungen den Chat mit Unterstützung von Monitoren und Lotsen sauber zu halten können wir nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit an Ort und Stelle sein.

Daher kommt es vor, dass es trotz aller Bemühungen in den verschiedenen Räumen zu Beleidigungen und Stress kommt.
Unser Chat richtet sich an ältere Jugendliche und Erwachsene,

es handelt sich keinesfalls um einen reinen Kinderchat.

Was fasziniert Kinder am Chatten?

Kinder und Jugendliche chatten gern. Im Chat können sie andere treffen, ungestört plaudern, neue Freunde finden und flirten. In vielen Chats entsteht so eine Community, eine Gemeinschaft von Chattern, die sich kennt und vertraut.

Chatter treten nicht mit ihrem realen Namen auf, sondern nutzen einen Nicknamen. So können sie anonym bleiben und auch mal in andere Rollen schlüpfen.

Welche Risiken gibt es in Chats?

Nicht alle Chats sind gefährlich. Es gibt große Unterschiede in Aufmachung, Größe und Sicherheit. In großen Chats, die sich an viele Altersgruppen richten und deren Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft sind, muss mit Übergriffen gerechnet werden:

Begleiten Sie ihre Kinder

Suchen Sie gemeinsam einen passenden Chat aus - dieser sollte sicher, aber auch für ihr Kind attraktiv sein. Auch Kinder, die bereits chatten, brauchen ein offenes Ohr. Nehmen Sie an den Chataktivitäten ihres Kindes teil, zeigen Sie Interesse daran, was Ihr Kind dort tut, was es fasziniert und mit wem es sich unterhält.

Vermitteln Sie die wichtigsten Sicherheitsregeln:

Kinder und Jugendliche reden häufig nicht über die negativen Erfahrungen, die sie beim Chatten gemacht haben, weil sie ein Internet-Verbot fürchten. Auch wenn ihr Kind Fehler gemacht haben sollte, geben sie nicht ihm die Schuld an solchen Vorfällen.

Treffen Sie Vereinbarungen!

Prüfen Sie den Lieblings-Chat Ihres Kindes!

In einem sicheren Chat gibt es z.B.:
  1. Moderatoren, die als Ansprechpartner und Aufpasser aktiv sind.
  2. eine Ignore-Funktion, mit der man Störer einfach stumm schalten kann.
  3. einen Notfall-Button, um sofort einen Moderator zu rufen,
  4. einen umfangreichen Hilfebereich, attraktiv gestaltet,
  5. keinen Gastzugang, hier sind alle User registriert.

Was können Sie tun, wenn Ihr Kind dennoch im Chat belästigt wird?

In Chats gelten die gleichen gesetzlichen Regelungen wie im realen Leben. Das Übermitteln unzulässiger Bilder und Texte ist ebenso verboten wie der Versuch der sexuellen Annäherung an Minderjährige.
Konkrete Verabredungsversuche mit dem Ziel realer sexueller Kontakte sind strafbar.



Wurde Ihr Kind im Chat belästigt, dann...

  1. versuchen Sie, den Vorfall so genau wie möglich zu dokumentieren. Notieren Sie sich Datum, genaue Uhrzeit, Chat-Name, Raumname, Nickname und machen Sie einen Screenshot von dem Gespräch / Dialog.
  2. wenden Sie sich umgehend an den Chat-Anbieter! Er ist gesetzlich verpflichtet, den "Täter" möglichst dauerhaft aus dem Chat auszusperren.
  3. bringen Sie sexuelle Belästigungen von Kindern im Chat zur Anzeige! Die Polizei geht Ihren Hinweisen nach.

Meldestelle bei Verstößen:

jugendschutz.net - Jugendschutz in Telemedien Länderübergreifende Stelle

Weitere Informationen